Schluss mit tendenziösen ZDF-Berichten!

Auf zum Endspurt: Petition bis zum 10. März unterzeichnen!

Auf zum Endspurt: Der LJV Hessen und der DJV rufen Jägerinnen und Jäger, Förster und Waldbesitzer, Landwirte und Jagdgenossen sowie alle Naturfreunde auf, noch bis zum 10. März die Petition gegen den jagdfeindlichen ZDF-Beitrag „Jäger in der Falle“ (gesendet am 19. Januar) zu unterzeichnen. „Schluss mit tendenziöser Berichterstattung beim ZDF!“ heißt die grundsätzliche Forderung. Auch Familienmitglieder sowie Freunde und Bekannte können diese unterstützen, indem sie auf der Internet-Plattform „OpenPetition“ unter http://bit.ly/1ewKjV7 mitunterzeichnen.

 

Unser aller Protest ist mehr als gerechtfertigt. Denn da machen der Filmautor und die ZDF-Umweltredaktion in ihrem TV-Beitrag aus einem winterlichen Laubwald eine „Nadelholzplantage“ und aus Damwild Rehe. Laut ZDF gibt es in Deutschland wegen des Wildverbisses immer weniger Laubwälder – genau das Gegenteil ist der Fall. Speziell die deutschen Jäger kirren laut ZDF zu viel und sind deshalb an der Explosion des Schwarzwildbestandes schuld. Warum wachsen dann aber die Wildschweinbestände fast in ganz in Europa rapide an – und in Deutschland sogar ganz extrem nach Eichel- und Buchenmastjahren?

Wildbiologische Erkenntnisse und Argumente – beim ZDF Fehlanzeige!

 

Dieser Film propagiert insgesamt teils offen, teils unterschwellig ein Ziel: Die „Hobby-Jäger“ sind durch staatlich besoldete Wildregulierer und die Förster durch Öko-Waldbetreuer zu ersetzen. Und wenn die Jagd ganz abgeschafft wird, reguliert sich ohnehin alles von selbst. Um dies scheinbar plausibel zu machen, wird die Realität verbogen, strotzt dieser TV-Beitrag vor sachlichen Fehlern. (Anzuschauen ist diese „Dokumentation“ in der ZDF-Mediathek unter http://www.bit.ly/KUeYUS).

 

Jäger auf der „Schwarzen Liste“

Jäger, Landwirte und Waldbesitzer, Förster, Falkner, Angler und Schützen stehen allesamt auf der „Schwarzen Liste“ der öffentlich-rechtlichen Medien. Fakten spielen da keine Rolle mehr, intensive, unvoreingenommene Recherche ist überflüssig. Hauptsache, die Vorurteile, das Unwissen und die Emotionen der großen Masse städtisch geprägter Zuschauer über die Nutzung von Grund und Boden, von Wald und Gewässern werden bedient. Selbst wenn diese Ressourcen nachhaltig genutzt werden und das von der Weltnaturschutzunion IUCN propagierte Prinzip „Schutz durch Nutzung“ erfüllt wird. Hauptsache, die Zuschauerquote stimmt. Und die Themen Waffen und Tradition stehen bei Fernsehjournalisten allemal unter Generalverdacht.

 

Mit der vom Jäger und Rechtsanwalt Max Götzfried entworfenen Petition wollen DJV und LJV ein öffentliches Signal setzen, das sich nicht nur an das ZDF richtet. Medien, Politiker und Jagdgegner sollen wissen, dass wir Jägerinnen und Jäger und alle anderen oben genannten Gruppierungen unseriöse Berichterstattung und öffentliche Diffamierungen nicht tatenlos hinnehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass diese Petition mindestens 50.000 Unterzeichner findet – möglichst aber noch mehr!

 

Deshalb der eindringliche Appell von LJV Hessen und DJV:

● Unterzeichnen Sie die Petition im Internet (http://www.bit.ly/KUeYUS).

● Platzieren Sie auf Ihren Internet- bzw. Facebook-Seiten den Link zu http://www.jagd-fakten.de auf der Startseite so auffällig, dass er sofort ins Auge fällt. Auf jagd-fakten.de vom DJV findet man nicht nur alle Fakten zum Thema, sondern auch einen weiteren Link zur Petitionswebsite. Weisen Sie hierauf immer mit einem erläuternden Satz hin wie: „Hier geht’s zur Petition gegen die tendenziöse Berichterstattung des ZDF über die Jagd“.

● Alternativ kann natürlich auch der direkte Link zur Petition platziert werden (http://bit.ly/1ewKjV7).

● Sie können auch Unterschriftenlisten für die Unterzeichnung der Petition ausdrucken, und zwar unter http://bit.ly/1hMiqfc. Diese Möglichkeit sollte verstärkt genutzt werden, um auf Vereinsversammlungen und Zusammenkünften von Jägern, Jagdhornbläsern, Schützen, Landwirten etc. Unterschriften zu sammeln. Hierfür darf jedoch nur das Originalformular verwendet werden, das immer aus zwei Seiten besteht. Nur Unterschriften auf diesen Original-Listen werden anerkannt und mitgezählt.

● Die ausgefüllten Listen können Sie entweder einscannen und auf die Internet-Plattform „OpenPetition“ hochladen oder per E_Mail an pressestelle@jagdverband.de senden oder die Listen dem DJV per Fax unter 030/209 1394 25 übermitteln.

● Die Unterzeichnungsfrist der Petition endet am Montag, 10. März 2014, um 24 Uhr. Unterschriftenlisten sollten rechtzeitig und nicht erst am letzten Tag dieser Frist eingescannt und bei „OpenPetition“ hochgeladen oder an den DJV übermittelt werden.

● Alle Unterzeichner sollten die Petition unbedingt per E-Mail an andere potenzielle Unterzeichner weiterempfehlen („teilen“). Diese Möglichkeit besteht natürlich auch bei Facebook und direkt auf der Internetplattform „OpenPetition“.

 

Bitte bedenken Sie:

 

Wenn diese Petition scheitert, wäre dies ein fataler Beweis dafür, dass wir Jäger unfähig sind, uns gemeinsam gegen ungerechtfertigte Vorwürfe und Unterstellungen zu wehren. Sind kleine Grüppchen radikaler Jagdgegner, die zudem meist noch von einer obskuren Sekte gesteuert werden, wirklich besser organisiert und vor allem motiviert als rund 360.000 deutsche Jägerinnen und Jäger?

Dr. Klaus Röther