Mit Reh und Hirsch gegen Borreliose

Heimische Pflanzenfresser wirken zweifach positiv gegen infizierte Zecken

Die Zecken-Experten Dr. Dania Richter und Professor Franz-Rainer Matuschka forschen seit rund 20 Jahren an Ixodes ricinus, dem Gemeinen Holzbock. Umgangssprachlich bekannt als Zecke, saugt der Parasit das Blut von Säugetieren, Vögeln und Eidechsen – und kann dabei Krankheitserreger übertragen.

Die beiden Wissenschaftler haben unter anderem an der US-amerikanischen Harvard-Universität und an der Charité Berlin geforscht. „Berliner Zeitung“, „Welt am Sonntag“ und „Spiegel“ haben kürzlich ebenso über ihre Forschung berichtet wie die Wissenschaftssendung „Xenios“. Das Fazit der Wissenschaftler: Wiederkäuer wie Ziege, Schaf und Reh befreien Zecken von ihrer gefährlichen Borreliose-Fracht. Wie sich Jäger und andere Naturliebhaber vor Zeckenstichen schützen können und was das Reh mit dem amerikanischen Weißwedelhirsch gemeinsam hat, erläutern die Experten im DJV-Interview (einsehbar unter www.ljv-hessen.de).