Starkes Medienecho

Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ 

Mit der Vorstellung der Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ von Dr. Klaus Richarz scheint die Deutsche Wildtier Stiftung einen empfindlichen Nerv getroffen zu haben. Das Thema hat große Resonanz in den Medien erfahren. Viele große Zeitungen berichten darüber, sowohl in Online-Ausgaben als auch im Print. So nahm neben vielen Tageszeitungen u.a. der SPIEGEL das Thema in der Ausgabe 47/2014 auf.

Auch die Rheinland Pfälzische Umweltministerin, Ulrike Höfken (Die Grünen), musste sich für den starken Ausbau der Windenergie im Wald in Rheinland Pfalz rechtfertigen.

In Deutschland fallen Jahr für Jahr bis zu 240.000 Fledermäuse Windkraftanlagen zum Opfer. Sie können zwar den Rotoren auch im Dunkeln ausweichen, aber im Unterdruck auf der Rückseite der Anlagen platzen ihre Lungen. Besonders sensibel reagieren auch Vogelarten wie der extrem seltene Schreiadler, der Rotmilan und der Schwarzstorch. Viele Greifvögel sterben durch Kollisionen mit den Rotorblättern.

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert:

  1. Der Ausbau von Windkraftanlagen im Wald muss gestoppt werden.
  2.  Regelungen einzelner Bundesländer zum erleichterten Ausbau der Windenergie im Wald ohne ausreichende Rücksicht auf den Naturschutz müssen außer Kraft gesetzt und bereits laufende Genehmigungsverfahren abgebrochen werden.
  3. Eine bundesweit gültige technischen Anleitung („TA Wind“) muss die vollständige Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes bei Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen regeln.
  4. Die aktuellen Empfehlungen aus dem „Helgoländer Papier“ müssen sofort in allen Bundesländern umgesetzt werden.
  5. Wissensdefizite dürfen kein Vorwand zur Genehmigung von Windenergieanlagen sein. Es gilt das Vorsorgeprinzip: Im Zweifel für den Natur- und Artenschutz.


Die Deutsche Wildtier Stiftung richtete mit der Internetseite www.Naturwende.de eine Plattform ein, auf der sich Menschen, die sich anlässlich des Ausbaus der Windenergie im Wald besorgt zeigen, zum Thema informieren und austauschen können.