Universität Gießen bittet Jäger um Unterstützung!

Einsenden von juvenile oder adulte Ringeltauben

Die Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Universität Giessen forscht gemeinsam mit dem Institut für Tierpathologie der FU Berlin an der Verbreitung einer neuen Spezies von Parasiten in Taubenbeständen. Zur Erlangung entsprechenden unselektivem Probenmaterials, wie es bei der Taubenjagd anfällt, sucht die Arbeitsgruppe Jagdbezirke in Hessen, in denen juvenile oder adulte Ringeltauben (Columba palumbus) erlegt werden, um von diesen Revieren erlegte Tauben

aufzukaufen. Hintergrund: Sarkozysten sind Parasiten, die bei vielen Tierarten zu erheblichen Schäden

führen können. Vor kurzem wurde in Brieftaubenbeständen eine neue Art, Sarcocystis calchasi, entdeckt, die vermutlich auch bei Wildtauben vorkommt. Bei befallenen Tauben kann es zu deutlichen Leistungsminderungen, Durchfällen, neurologischen Ausfällen und teilweise zum Tod der Tiere kommen. Wir rufen die Jagdbezirksinhaber, bei denen Wildtauben zur Strecke kommen, auf, dieses Forschungsprojekt zu unterstützen.


Pro Tier erhalten Sie eine Aufwandentschädigung von 5,- € und die Versandkosten.

Der Versand sollte gekühlt, mit Express erfolgen; eine Erstattung der Kosten erfolgt mit

Beilage der Quittung und Angabe der Bankverbindung 


Bitte geben Sie das Jagdpachtgebiet/ Ortschaft an.


Es können nur erlegte Tauben angenommen werden, keine Totfunde.


Bitte wenden Sie sich dazu an die betreuende Doktorandin

Frau Sylvia Mayr

Festnetz: 0641/9939431,

Mobil: 0151/55 02 70 73,

E-Mail: sylvia.mayr@vetmed.uni-giessen.de