HMUKLV bittet Jägerschaft um Mithilfe

Die hessische Jägerschaft wird gebeten, Köpfe von Wildenten für die Untersuchung bereitzustellen

Tierseuchenbekämpfung; Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Geflügelpest bei Wildvögeln

 

Die Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Geflügelpest bei Wildvögeln (Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung – WvGeflpestMonV) vom 8. März 2016 ist im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 12 vom 16. März 2016 auf der Seite 449 verkündet worden.

Der Text der Verordnung ist auf der Internetseite des LJV Hessen einsehbar.

 

Im Jahr 2014/2015 bat das HMUKLV um freiwillige Unterstützung durch die hessische Jägerschaft zur Einsendung von Wildentenköpfen (vornehmlich Stockenten) im Rahmen eines Aufrufs im Hessenjäger (Ausgabe 9/2014, S. 7) in der Zeit von September bis Ende Januar des Folgejahrs. Das klappte sehr gut und ich möchte mich dafür ausdrücklich bei der hessischen Jägerschaft für die Unterstützung bedanken.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir auch in diesem Jahr wieder Wildentenproben erhalten könnten. Das Mindestprobensoll für Hessen liegt ebenfalls wieder bei 110 Proben; in der Zeit vom 01.09.2016 bis 15.01.2017.

 

Die Jägerschaft wird gebeten, die Köpfe gekühlt an die Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte abzugeben.

 

Ziel ist es, etwaige Eintragungswege der Viren in Hausgeflügelbestände zu erkennen und  unter Umständen ein Frühwarnsystem zu errichten, so dass der Vireneintrag verhindert werden kann.

 

Die Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte werden den Jagdausübungsberechtigten das benötigte Material zur Probenentnahme (Probenbeutel, Probenbegleitschein und Einweghandschuhe) zur Verfügung stellen. Für die Auswertung der Probendaten sind genaue Ortsangaben notwendig.

 

Finden größere Entenjagden statt, kann die Probenentnahme auch nach Vorabinformation durch die Veterinärbehörden erfolgen.

  

WICHTIG:

Bei der Lagerung und dem Transport der Proben muss sichergestellt werden, dass die Proben innerhalb von 48 Stunden bei 4°C beim Landesbetrieb Hessische Landeslabore in Gießen zur Untersuchung bereit stehen.

Die Jagdausübungsberechtigten werden daher gebeten, die Proben entsprechend gekühlt, unverzüglich der zuständigen Veterinärbehörde zu überbringen.

 

Zur Sicherstellung der Kühlkette eignen sich Kühlboxen mit Kühlakkus.

 

 Im Auftrag

 

Dr. Thomas Fröhlich, HMUKLV