Wie sinnvoll ist Nachtsichttechnik

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Bericht spricht mir aus dem Herzen.

Der waidgerechte Jäger sollte auf keine Fall auf „schwarze Klumpen oder undefinierbare Schatten“ schießen müssen, nur um Wildschaden zu vermeiden, bzw. den Sauenbestand im Griff zu haben. 

Schon seit Jahren arbeite ich mit einem Nachsichtgerät zum Erkennen der Sauen aus der Entfernung, dann muss ich aber nahe rankommen, um mit dem lichtstarken Zielfernrohr die Sau zu erfassen und erlegen zu können. Viele Male umsonst, oft vergräme ich damit aber wenigstens die Sauen.  

Seit ca. 1 Jahr arbeite ich mit einer Wärmebildkamera noch effektiver, es fehlt jetzt nur noch  die legale Möglichkeit zur Montage eines Nachtsichtgerätes oder einer Wärmebildkamera an der Waffe.

Ein genaues Ansprechen durch die Infrarotkamera hilft im Vorfeld und bei der Erfassung des Zieles ist ein weiteres Ansprechen möglich, um einen Fehlabschuss, wie z.B. der einer führenden Bache, zu vermeiden.

Ich befürworte als Jagdpächter eines „Sauenreviers“, der jedes Jahr ca. 40 Sauen erlegt und trotzdem noch Wildschaden bezahlen muss, die Legalisierung der Nachtsichtgeräte oder Wärmebildkameras auf der Waffe zur Sauenbejagung.

Mit freundlichen Grüßen 

R. L.