Fellwechsel GmbH

Nachhaltige Nutzung von Wildbälgen

© Fotolia.com/contrastwerkstat
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Zum Schutz des Niederwildes und zur Unterstützung von Artenschutzprojekten werden Raubsäuger bejagt.

Die Fellwechsel GmbH ist die Betreibergesellschaft einer Abbalgstation, die zum Jahresbeginn 2017 in Rastatt in Baden-Württemberg errichtet wird. Dort werden Füchse, Marderhunde, Waschbären, Stein- und Baummarder, Iltis, Mink, Nutria und Bisam im Kern angenommen, gestreift und entweder gegerbt, getrocknet oder als weiter verarbeitetes Produkt auf den Markt gebracht.

Ziel ist es, hochwertige Wildpelze zu gewinnen und den Jägerinnen und Jägern für die Zulieferung entsprechend der Tierart und der Balgqualität eine Vergütung zu zahlen. Jedes angelieferte Tier mit verwertbarem Fell wird individuell markiert und diese ID-Nummer verbleibt am gegerbten bzw. getrockneten Fell. Diese Markierung ermöglicht es auch weiterverarbeitenden Betrieben wie z.B. Kürschnern, die Herkunft der Felle aus der nachhaltigen, heimischen Jagd zu dokumentieren. Das vom Zentralverband des Kürschnerhandwerks vergebene Logo „WePrefur“ an lizensierte Betriebe basiert auf der Verarbeitung von Fellen aus der heimischen Jagd (www.weprefur.de)

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Frage- und Antwortpapier Fellwechsel
01_Frage und Antwort Papier Fellwechsel.
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